Fragen und Antworten

Wir werden immer wieder von unseren Kunden mit Kleinigkeiten konfrontiert, die aber dann evtl. große Auswirkungen haben können.

Google sieht Bindestriche als Trennelement (Separator) und Unterstriche als verbindendes Element an. Wörter in URLs mit Bindestrichen werden also von Google als separat betrachtet, während Wörter in URLs mit Unterstrichen von Google als ein Element angesehen werden.

PS.: Blöd, weil Bindestriche ja eigtl. verbinden sollten...

Generell können sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben in URLs verwendet werden. Es wird allerdings empfohlen, sich auf die „Klein" Schreibweise festzulegen. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Server Betriebssysteme eine Unterscheidung nach Groß- und Kleinschreibung treffen. Im ersten Schritt klingt das nicht weiter bedenklich, nur kommt es schon mit dem ersten externen Link in abweichender Schreibweise zu einem doppelten Inhalt im Index.

Die Suchmaschine Google behandelt in der Suche alle gestellten Suchanfragen als case insensitive und interpretiert die Anfragen in Kleinbuchstaben. An einem Beispiel veranschaulicht bedeutet dies, dass die Suchanfrage „angela merkel", „Angela Merkel" und „ANGELA MERKEL" die gleichen Suchergebnisse zurückliefern würde.

Google empfiehlt, Leerzeichen, Kommata, Semikolons und Anführungsstrichen in URLs zu vermeiden. Besser ist es, Bindestriche zu verwenden. Denn diese URLs kann der Googlebot in manchen Fällen missverstehen und den Links somit nicht folgen – in der Search Console werden diese URLs dann als 404-Fehler ausgegeben, obwohl sie eigentlich zum Ziel führen würden.

Sollten Sie auf ein Leerzeichen nicht verzichten können müssen anstelle der Leerzeichen in den URLs jeweils "%20" gesetzt werden.

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